BOSV/LEKI-JO-Cup 2007 in Grindelwald
(Echo von Grindelwald, 8.Januar 2007)
amz
Geglückter Auftakt
Die Sonne zeigte sich von ihrer besten Seite, die Schneedecke hielt dank Kunstschnee - der BOSV/LEKI-JO-Cup 2007 konnte planmässig gestartet werden. 195 Skicracks des BOSV kämpften auf Grindelwald First in zwei Riesenslalom-Rennen um die begehrten Podestplätze und die ersten LEKI-Punkte.
Das Beste gemacht
«Die Organisatoren konnten trotz der dünnen Schneedecke eine gute Strecke bereitstellen», so Stefan Schär, TD Swiss Ski. «Der Skiclub Grindelwald hat sein Möglichstes getan.» Bis letzten Mittwoch war noch nicht klar, ob der Start der BOSV/LEKI-Rennen wie geplant am Samstag erfolgen konnte. Die Schneefälle Anfang Jahr und die immensen Vorbereitungsarbeiten des Pistendienstes ermöglichten aber schliesslich doch die planmässige Durchführung. Am Renntag selber lachte sogar die Sonne gemeinsam mit den Organisatoren um die Wette.
Erste Standortbestimmung
Der Auftakt zur diesjährigen Rennserie galt für die Nachwuchssportler als erste Standortbestimmung. So harrten die neulizenzierten Kids, die ihr erstes Punkterennen fuhren, gespannt der Dinge, die da noch kommen sollten. Die arrivierteren Cracks steckten sich zum Ziel, an ihre guten Resultate vom Vorjahr anzuknüpfen oder die guten Trainingsresultate unter Rennbedingungen zu bestätigen. Der Auftakt zum ersten Rennen machte Celina Kunz aus Erlenbach bei den Mädchen JO 1. Die zwölfjährige Nachwuchsskifahrerin legte auf dem 29 Tore umfassenden Lauf eine Richtzeit von 56.00 Sekunden vor. Doch bereits die Startnummer 2 – Ylenia Reichenbach aus Schönried – unterbot die Vorgabe, und dann ging es Schlag auf Schlag. Ein fulminanter Saisonstart legte die Grindelwalderin
Jacqueline Jussel vor. Mit 50.97 deklassierte sie ihre Konkurrentinnen der Jahrgänge 1994/95 in der Kategorie Mädchen JO 1 um über zwei Sekunden. Mit Nicole Müller aus Wilderswil auf dem dritten Rang und Alexandra Schüpbach, SAK Alpenregion, auf dem vierten Rang klassierten sich zwei Finalistinnen des letztjährigen Finals an der Spitze. Nach dem Ausfall der Einheimischen Jacqueline Jussel im zweiten Rennen war der Weg frei zum Sieg für Sandra Stucki aus Schwarzsee vom Gastverband Schneesport Mittelland. Nach dem zweiten Platz im ersten Rennen holte sie sich im zweiten Rennen die Goldmedaille.
Schlüsselstelle zweite Banane
Professionell und ruhig gingen die jugendlichen Sportler die zwei Punkterennen an und nahmen konzentriert die letzten Tipps der Trainer und Betreuer auf. Schon bald zeigte sich, dass die zweite Banane im ersten Rennen es in sich hatte. Nachdem einige Rennfahrerinnen damit Schwierigkeiten bekundeten, riefen die Betreuer am Start ihren Schützlingen noch einmal in Erinnerung, wie diese Stelle am besten zu meistern sei. Mit Erfolg. Die Favoritinnen und Favoriten wurden ihrer Rolle grösstenteils gerecht. Die Mädchen und Buben, die als Newcomer an den Start gingen, kämpften mit der Nervosität, machten aber das Beste daraus. Der von Peter Wyss, Regionentrainer Skiteam Jungfrau, gesteckte Lauf im ersten Rennen verlangte den Athletinnen und Athletenen alles ab. Aber auch das zweite Rennen, der Lauf wurde von Peter Bernet, Cheftrainer Bödeli-Ski, ausgesteckt, erforderte bereits zum Saisonauftakt alles Können der Nachwuchstalente.
-- Pressedienst/Redaktion
Dreifacher Doppelerfolg für Skiteam Jungfrau und Bödeli-Ski
Den Kaderathleten des Skiteams Jungfrau und des Bödeli-Skiteams ist der Auftakt zur Rennsaison im Grossen und Ganzen wunschgemäss gelungen.
Beide Regionenkader konnten am Samstag auf Grindelwald-First gleich zweimal einen Doppelerfolg feiern:
Andy Mey vom Skiclub Grindelwald nutzte den Heimvorteil und landete in beiden Riesenslalomrennen auf dem Podest. Bödeli-Ski-Fahrer Nando Fuhrer aus Gündlischwand machte es ihm nach und eroberte ebenfalls zwei Medaillen an diesem Tag. Die beiden tauschten sich ab – im ersten Rennen schwang Andy Mey obenaus und belegte den ersten Rang (Fuhrer wurde Dritter); im zweiten Rennen stand Nando Fuhrer zuoberst auf dem Podest (Mey wurde Dritter). Einen Doppelerfolg knapp verpasst hat die Einheimische Jacqueline Jussel. Nach dem Sieg im ersten Rennen schied sie im zweiten aus. Nicole Müller vom Skiclub Wilderswil konnte in beiden Rennen eine gute Performance abliefern. Die Bödeli-Ski-Athletin klassierte sich an dritter und zweiter Stelle und durfte sich an einem Tag zwei Medaillen umhängen lassen.
Verschiedene Topten-Plätze
Für das SAK Alpenregion resultierten in den ersten beiden Punkterennen ein Podestplatz (dritter Rang für Alexandra Schüpbach) und sechs Topten-Platzierungen. Zum positiven Mannschaftsresultat des Skiteams Jungfrau und des Bödeli-Skiteams trugen sechs beziehungsweise vier weitere Klassierungen in den Topten bei.