Clubrennen des SC Grindelwald

(Echo von Grindelwald, 11.April 2007)

Saisonschluss bei idealen Bedingungen

Das Wetterglück ist dem Skiclub Grindelwald auch beim Clubrennen treu geblieben. Tolles Frühlingswetter, sehr gute Pistenverhältnisse und Top-Athleten am Start. Das diesjährige Clubrennen zeichnete sich aus durch volles Rennfieber bis zum Schluss der Rennsaison oder gemeinsam einen weiteren herrlichen Skitag auf First zu verbringen.

  Sieger.jpg   Sämtliche Titelträger der diesjährigen Clubmeisterschaft.

Foto: Eingesandt

 

Die Jüngsten waren sechs Jahre alt, der älteste Teilnehmer wies 63 Jahre auf. Der schnellste Athlet passierte das Ziel nach 33,75 Sekunden (Tagesbestzeit), am längsten unterwegs war eine der jüngsten Teilnehmerinnen mit 57,76 Sekunden. Einige suchten ihre Skis bereits vor dem Start, andere dann während dem Lauf auf der Piste. 131 Rennfahrerinnen und Rennfahrer kämpften um vordere Plätze oder ums Durchkommen. Drei Cracks gingen sogar zwei Mal an den Start – sie starteten bei den Skifahrern und bei den Snowboardern. Und zum Abschluss absolvierten alle noch zwei Läufe im Familienrennen. 46 Mannschaften am Start – rekordverdächtig!

Klare Ziele

Mit der Startnummer 1 eröffnete Tanja Baumann das diesjährige Clubrennen. Ihre Zeit von 45,51 Sekunden wurde nur noch von drei Läuferinnen in ihrer Kategorie unterboten und ergab für sie den 4. Rang. Ihr Ziel, einen Platz auf dem Podest zu erreichen, konnte Naomi Amatter trotz vollem Einsatz nicht realisieren. Sie wurde in dieser Kategorie Fünfte. Klare Ziele hatte sich auch einer der Jüngsten gesteckt: «Ich will aufs Podest fahren», meinte Raphael Egger. Es klappte nicht, aber den Renntag genoss der Sechsjährige trotzdem.

Schmetterlinge im Bauch

Während die Kleinsten unbeschwert an den Start gingen, wurden bei den JOlern noch die Skis präpariert. In einigen Bäuchen wurden die Schmetterlinge aktiv, andere wiesen langjährige Rennerfahrung auf und bereiteten sich ruhig auf ihren Start vor. Gespannt warteten die Fans auf die Athleten und Athletinnen im Ziel und feuerten sie kräftig an. Auch die Familien wurden vom Speaker Ruedi Spieler und den Fans mit Anfeuerungsrufen und Applaus im Zielgelände begrüsst. Und schon bald zeigte sich, dass die Familie Guggisberg, Siegerin der Familienrennen 2005 und 2006, klar Favorit ist.

Schweizermeisterin am Start

Gespannt wurde dann auch die Rangverkündigung auf der Sonnenterrasse des Restaurants First erwartet. Ruedi Spieler, SCG-Präsident, blickte vor der Preisverteilung auf eine erfolgreiche Saison zurück. Einziger Wermutstropfen: Der Clublanglauf konnte dieses Jahr infolge Schneemangels nicht durchgeführt werden. Trotzdem wurden auch in diesem Jahr Clubmeister erkürt. Ganz speziell begrüsst und geehrt wurde Fränzi Kohli, seit kurzem Mitglied im SCG. Die Snowboarderin hat an den Schweizermeisterschaften im Parallel-Riesenslalom Gold gewonnen. Die zweite Schweizermeisterin des Skiclubs Grindelwald, Martina Schild (Abfahrt), konnte leider nicht vor Ort sein. Unter grossem Applaus führten Ruedi Spieler und Fränzi Kohli die Preisverteilung durch. Und jetzt wurde auch das Geheimnis gelüftet: Hatte es der Favorit im Familienrennen wieder geschafft? Doch zuerst die Einzelrennen: Clubmeister 2007 bei den Junioren sind Regi Hefti (1992) und Andi Mey (1994) – mit der genau gleich schnellen Zeit. Bei den Damen konnte Ruedi Spieler Melanie Steuri (1985) zur Clubmeisterin gratulieren, und bei den Herren schlug Roli von Allmen (1961) die Konkurrenz klar. Und bei den Familien? Die Favoritin, Familie Markus, Fränzi und Urs Guggisberg durfte auch dieses Jahr den Wanderpreis vom Berg tragen. Mit einer Differenz von 0,01 Sekunden zwischen den zwei gefahrenen Läufen war die Messlatte auch dieses Jahr sehr hoch gesetzt.

-- Pressedienst