Abschluss des Jungfrauzeitung Cups in Wengen
(Echo von Grindelwald, 20. März 2007) David HürzelerDer Grindelwaldner Christian Mey und Seline Wegmüller aus Wengen waren am Minikippslalom des Skiclubs Wengen die Schnellsten. In der Endabrechnung des Jungfrau Zeitung Cups von Bödeli-Ski behielten Janick Mani und Denja Amstutz die Nase vorn. Die erstmalige Durchführung dieser Cupwertung sorgte für ein rundum positives Feedback. Am Skilift Bumps in Wengen fand vergangenen Samstag das letzte JO-Animationsrennen im Rahmen des Jungfrau Zeitung Cups statt. Für das alles entscheidende Rennen stand zum zweiten Mal ein Minikippslalom auf dem Programm. Die Ausgangslage vor diesem "Endspiel" präsentierte sich äusserst spannend: Obwohl der Führende in der Gesamtwertung der Knaben einen beachtlichen Vorsprung von 70 Punkten aufwies, kamen immer noch sieben verschiedene Kandidaten für den Sieg in Frage. Genau umgekehrt war die Situation bei den Mädchen. Zwar hatten nur noch drei Newcomerinnen Siegeschancen, doch die beiden Ersten waren nur durch sechs Punkte getrennt. Nach den "Bond-Szenen" in Mürren nun also ein Hitchcock-Finale in Wengen.
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Beobachtet von Jungfrau, Silberhorn, Rennleitung und seinem Coach begibt sich dieser junge Rennfahrer auf die Slalomstrecke am Skilift Bumps.
Foto: David Hürzeler |
Auch Lizenzierte am Start
Die JO-Animationsrennen zeichnen sich dadurch aus, dass die Kinder zur Teilnahme keine Rennlizenz benötigen. Da aber an diesem Wochenende keine anderen Rennen stattgefunden haben, waren auch einige Kinder mit einer Rennlizenz von Swiss Ski am Start. Der Schnellste aller Nachwuchsraser war der 16-jährige Grindelwalder Christian Mey. Er liess die 38 Tore in 41,78 Sekunden hinter sich. Bei den Mädchen durfte sich die einheimische Seline Wegmüller, Jahrgang 1992, als Siegerin feiern lassen. Mit 42,25 Sekunden fand sie den Weg durch den Stangendschungel nur unwesentlich langsamer als die schnellsten Knaben. Die anfänglichen Befürchtungen der Organisatoren, die Piste könnte wegen des frühlingshaften Wetters aufgeweicht werden, bewahrheiteten sich glücklicherweise nicht. Auch die letzten der über 200 Teilnehmer fanden am Bumps eine hervorragende Piste vor. Den Teilnehmern gefiel das gut organisierte Rennen in Wengen. So auch dem Böniger Röbi Mühlemann, der mit seinem Lauf zufrieden war und analysierte: "Ich bin froh, diesmal ins Ziel gekommen zu sein. Im letzten Rennen habe ich unterwegs einen Ski verloren."Mani und Amstutz verteidigten Pole-Position
Die beiden Führenden in der Gesamtwertung des Jungfrau Zeitung Cups, Janick Mani und Denja Amstutz, liessen sich im letzten Rennen nicht mehr überflügeln. Mit einem Sieg (Amstutz) respektive einem 2. Rang (Mani) hielten sie die Konkurrenz souverän in Schach. Der 11-jährige Mani "entführte" mit drei Siegen und einem 2. Rang in vier Rennen die Trophäe des ersten Jungfrau Zeitung Cups nach Erlenbach. Bei den Mädchen gewann die 9-jährige Denja Amstutz aus Schwanden mit drei Siegen, einem 2. und einem 10. Platz den grössten Kristall. Mit dem Slalom in Wengen ist die von Bödeli-Ski lancierte und organisierte Cup-Serie erfolgreich zu Ende gegangen. Die neue Wertung sorgte durchwegs für positive Reaktionen. Auch der Wengener JO-Chef Niklaus Niederhäuser findet es ein gutes Projekt: "Der Cup motiviert die Kinder zusätzlich. Besonders gut finde ich, dass in der Gesamtwertung bei Punktgleichheit derjenige mit mehr Rennteilnahmen gewinnt. Somit werden die Fleissigen belohnt." Laut Kurt Sommer, Präsident Bödeli-Ski, wird es den Cup sicher die nächsten beiden Jahre noch geben. Er hofft, dass die bisherigen und allfällige neue Sponsoren dieses Projekt zur Förderung des Kinder- und Jugendskirennsports weiter unterstützen. Er dankt allen für ihr Engagement, denn ohne finanziellen Support von Sponsoren wäre Bödeli-Ski die Durchführung dieser Cupwertung nicht möglich gewesen. Für die nächste Saison wünscht er sich: "dass auch im Haslital ein Rennen des Jungfrau Zeitung Cups stattfinden kann."
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Sie sind die ersten Gewinner der Cup-Wertung von Bödeli-Ski: Denja Amstutz aus Schwanden und Janick Mani aus Erlenbach.
Foto: David Hürzeler |
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