Gönner- und Sponsorenapéro 2009 (11.07.2009)

Bild und Text: H.Schwank


Martina Schild überreicht ihren SwissOlympic-Förderpreis im Rahmen des Gönner- und Sponsoren-Apéro

image: Bild 001_SponAp09_SpielerRuedi.jpg image: Bild 002_SponAp09_WyssPeter.jpg image: Bild 003_SponAp09_AufmerksameZuhoerer.jpg
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image: Bild 007_SponAp09_Preisuebergabe_Club.jpg image: Bild 008_SponAp09_Martina-mit-Sponsoren.jpg image: Bild 009_SponAp09_Martina-mit-Andy-und-Jacqueline.jpg

Im Juli fand in Grindelwald im Hotel Wolter der Gönner- und Sponsoren-Apero des Skiclub Grindelwald statt. Der Präsident des Skiclubs, Ruedi Spieler, bedankte sich herzlich für die wertvollen Beträge die vollumfänglich an die JO des Skiclubs gelangen. Dies ist auch eine gute Gelegenheit, den zahlreichen Gönnern und Sponsoren einen Einblick in die Arbeit der JO des Skiclubs zu geben.

Als Gastrefernet war der Cheftrainer des Skiteams "JungfrauRegion", Peter Wyss aus Lauterbrunnen anwesend. Er zeigte auf, wie bereits die Jüngsten gezielt an eine erfolgreiche Karriere als Skirennfahrer herangeführt werden. Mit zahlreichen Bildern schilderte er das abwechslungsreiche Training.

Der Höhepunkt des Abends war die Übergabe des Förderpreises von SwissOlympic durch Martina Schild. Als Gewinnerin der Silbermedaille an den letzten Olympischen Spielen in Turin und Mitglied der Schweizer Skinationalmannschaft stehen Martina Schild 5'000.- Franken zur Verfügung, die sie nach eigenem Wunsch gezielt einsetzen darf. Martina Schild hat sich entschieden, mit diesem Betrag ihren Skiclub und die beiden besten JO-ler der letzten Saison zu unterstützen. So überreichte Martina Schild dem Vorstand des Clubs Fr. 3000.- für die JO-Förderung.

Jacqueline Jussel und Andy Mey erhielten je einen Check über Fr. 1'000.--. Im JO-LEKI-Cup (JO-Rennserie mit elf Rennen im Berner Oberland) des letzten Winters belegte Jacqueline den hervorragenden dritten Gesamtplatz. Andy Mey durfte sich zum Saisonschluss sogar als Gesamtsieger feiern lassen. Ein Bravo den Beiden und Martina Schild einen herzlichen Dank für ihre wertvolle Geste.

So stand für einmal nicht Martina Schild im Mittelpunkt des Apéros sondern die beiden Jungen. Gerne erzählten sie von ihrem Leben im Nationalen Leistungszentrum an der Sportschule Engelberg. In Engelberg kann das Gymnasium besucht werden oder eine Hotelhandelsschule abgeschlossen werden. Die beiden jungen Grindelwalder haben sich für das Gymnasium entschieden. Jeweils am Sonntag ist Anreise. Gewohnt wird in zweckmässigen Einer- oder Zweierzimmer. Der Stundenplan des Internates ist ganz auf die Bedürfnisse der jungen SportlerInnen ausgerichtet. Entweder am Morgen oder am Nachmittag ist Schule. Die zweite Tageshälfte ist ganz dem Sport gewidmet. Die Knaben und Mädchen arbeiten in getrennten Gruppen. Jede Gruppe hat einen eigenen Trainer, der diese Trainings leitet. Teilweise ist auch Eigeninitiative gefragt. So lernen die Jungen gezielt nach Trainingsplänen in Gruppen aber auch alleine zu trainieren. Auch während den Ferien gilt es nach solchen individuellen Plänen in Form zu bleiben. Die Schulaufgaben werden in begleiteten Lernstunden bewältigt.

Schon im Sommer beginnt das Training auf dem Schnee in Zermatt oder Saas Fee. Aber auch in dieser Zeit darf die Schule nicht zu kurz gekommen. Die SchülerInnen sind mit Laptop und Internet ausgerüstet. Über die Online-Lernplattform der Schule erhalten die SchülerInnen den weiteren Unterrichtsstoff, lösen Aufgaben und erhalten die Korrekturen.

Im Winter wird der Schulstoff weiter reduziert. Da stehen nur noch die Hauptfächer auf dem Programm. Dafür dauert die Schulzeit bis zur Matura ein Jahr länger als an den herkömmlichen Schulen.

In Zukunft heisst der Fokus unserer beiden Hoffnungsträger nicht mehr JO-Leki-Cup oder Nationale Vergleichsrennen. Im kommenden Winter werden sie FIS-Rennen in der Schweiz und ihm nahen Ausland bestreiten. Ein weiters Ziel sind natürlich die Junioren Schweizer Meisterschaften und vielleicht irgendwann die Teilnahme an weiteren grossen Veranstaltungen.

Auch die Skifirmen unterstützen unsere beiden Talente. So erhält Andy das Material von Rossignol und Jacqueline vertraut auf das Topmaterial von Atomic. Beim Kauf von Skischuhen, Helm, Stöcke und Kombis werden die Beiden ebenfalls unterstützt. Auch in den wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es sehr wichtig, dass die Jungen von diesen Förderleistungen der Skiindustrie profitieren können. Vor allem bei den Speedrennen helfen die Skifirmen den jungen AtheltInnen sogar bei der Materialpräparation mit Fachpersonal.

Als grossen Vorteil des NLZ in Engelberg sehen beide, dass man in einer Gruppe Gleichgesinnter arbeiten und lernen kann. Wenn man sich gegenseitig motivieren kann, macht auch ein Konditraining Spass. Sie meinen: "Wer dort ist, weiss warum er dort ist. Alle haben ein gemeinsames Ziel".

In diesem Sinne - viel Mut und Spass beim Schritt vom JOler zum Junior und dann im Winter viel Glück Es wäre schön von euren Erfolgen berichten zu dürfen.