Clubrennen 2005
(Echo von Grindelwald, 7.4.2005)
Clubrennen des Skiclubs Grindelwald auf First
Mit von der Partie: Martina Schild
ckr. Vom Pfüderi bis zur Weltcupfahrerin: Das Clubrennen des Skiclubs Grindelwald versprach spannende Wettkämpfe und viel Plausch. Die Tagesbestzeit erzielten jedoch nicht die jungen Cracks, sondern Routinier Roland von Allmen.
Ein Rennen bei idealen Bedingungen, keine Unfälle. So fasste Ruedi Spieler, Präsident des Skiclubs Grindelwald an der Rangverkündigung kurz zusammen. Mit 125 Einzelstartenden und 39 Familien nahm ein grosses Teilnehmerfeld den von Martin Bleuer gesteckten Kurs in Angriff. Am besten meisterte den anspruchsvollen Lauf die Startnummer 110. Mit 33.92 Sekunden legte Roland von Allmen eine Bestzeit vor, die nur noch von Martina Schild, A-Kader-Fahrerin annähernd erreicht wurde.
Martina Schild am Start
Rasch hatte sich die Information verbreitet, dass am diesjährigen Clubrennen auch eine Weltcupfahrerin am Start stand. Gespannt wurden im Zielraum die Zeiten verglichen. Gelingt den Favoriten auch im Abschlussrennen der Saison ein Bestresultat? Wie meistert Martina Schild diesen Lauf? Für Gesprächsstoff war gesorgt. Mit der Startnummer 1 eröffnete Melinda Michel das spannende Rennen. Schon bald zeichnete sich ab, dass auch in diesem Rennen die Siegerin der Kategorie Mädchen Jahrgang 94 und jünger Jacqueline Jussel heisst. Ebenso klar verbuchte in der Knabenkategorie Andreas Mey einen weiteren Sieg. Sandy Alpinice und Urs von Allmen heissen die Sieger der nächsten Kategorien und wurden somit Clubmeister 2005. Dann erfolgte die Startfreigabe für die älteren Skicracks!
Routiniers und Newcomer
Schmetterlinge im Bauch, weiche Knie - die weniger geübten, bereits einige Jahre älteren Skifahrerinnen versuchten sich vor dem Start gegenseitig zu beruhigen. Die guten Tipps der Männer (das Kribbeln im Bauch und die weichen Knie seien mit dem Verbliebtsein in jungen Jahren zu vergleichen!) konnten zwar nicht alle beruhigen, aber für ein Training der Bauchmuskeln war gesorgt. Für eine grosse Anzahl der Startenden war das Rennen Plausch. So auch beim abschliessenden Familienrennen. Zwei Läufe galt es zu fahren, gewertet wurde die Zeitdifferenz. Welchem Team gelingt es wohl, diese knifflige Aufgabe am Besten zu meistern? Den jungen Cracks mit grosser Rennerfahrung? Der Familie Alpeschuss mit Hansjakob Frederik, s'Lotti, s'Liselottli und s'Trudeli? Mit einer Zeitdifferenz von nur 4 Hundertstelsekunden löste Familie Markus und Fränzi Guggisberg mit Urs die Aufgabe fast perfekt.